Reichenbach im VogtlandReichenbach im Vogtland
Reichenbach im Vogtland Reichenbach im Vogtland
CZ  PL  EN
 HomeUnsere StadtOrtsteileRotschau Vorige Seite 1 / 2Nächste Seite Menü nach oben Sitemap Drucken Kontakt

Rotschau

Ansicht Rotschau am LindenplatzDas Dorf entstand als slawische Siedlung in Form eines Rundlings. Die alten Bauerngehöfte liegen hauptsächlich um den Lindenplatz, dem ehemaligen Anger. Der Ort wurde 1274 erstmals urkundlich als „Ratschaw“ erwähnt. Zur Vereinheitlichung verschiedener Schreibweisen des Ortsnamens ("Rotzschau" oder auch "Roitzschau") wurde 1900 die amtliche Namensform "Rotschau" eingeführt. 1557 zählte der Ort zwölf „besessene Mann“ und 14 „Inwohner“. Die Bauern waren nach der Burg Mylau und dem Rittergut Obermylau fronpflichtig. Rotschau ist kein ausgesprochenes Bauerndorf. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich der Ort zu einer Wohngemeinde für Handwerker und Arbeiter in den ortsansässigen Textilbetrieben und der Nachbarstädte Reichenbach und Mylau. Die Zahl der Einwohner stieg von 306 im Jahr 1884 auf über 1500 um 1950. Der Bevölkerungsanstieg brachte ein reges Baugeschehen hauptsächlich in Richtung der Stadt Reichenbach.

1839 wurde der erste Schulunterricht erteilt. 1876 baute man das neue Schulgebäude, indem bis 1999 unterrichtet wurde. Auf der Ortsflur liegt das Besucherbergwerk "Tropfsteingrotte Alaunwerk Mühlwand", wo zwischen 1691 und 1825 Alaunschiefer abgebaut wurde.

Eine große Leistung der Gemeinde war die Erbauung der Wasserleitung von der Talsperre Muldenberg im Jahr 1926.