Reichenbach im VogtlandReichenbach im Vogtland
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Historischer Stadtrundweg

Postplatz mit TrinitatiskircheDer Stadtrundgang führt Sie im Innenstadtbereich an den historischen Gebäuden Reichenbachs vorbei. Der Historische Stadtrundweg ist ausgeschildet und die Wegzeit beträgt etwa 40 Minuten.

Der Rundweg beginnt am Markt 1, dem Rathaus der Stadt Reichenbach. Weiter geht es zur Alten Stadtapotheke, die einen Steinwurf vom Rathaus entfernt liegt. Der nächste Besichtigungspunkt ist der Postplatz, der nach einer kompletten Sanierung im neuen Glanz erstrahlt. Danach geht es weiter durch den Trinitatispark entlang der Oststraße, der Albertistraße und der Theatergasse zur Weinholdstraße mit der Weinholdschule und dem bekannten Veranstaltungs- und Konzertgebäude „Neuberinhaus“. Dann biegen Sie links auf die Bahnhofstraße ein, die Sie direkt zum Roßplatz führt. Nach wenigen Schritten erreichen Sie das Mylauer Tor und den Sebastian-Bach-Platz, wo ein Teil der restlichen Stadtmauer besichtigt werden kann. Danach gelangen Sie über die Johannisgasse zum Johannisplatz mit dem Neuberin-Museum. Nach einem Abstecher im Museum gibt es zum Abschluss die Möglichkeit, die Peter-Paul-Kirche zu besichtigen. Über die Lange Gasse gelangen Sie zurück zu Ihrem Ausgangspunkt am Markt 1.

Wichtige historische Gebäude am Stadtrundweg

Gebäude Markt 1 – Rathaus
Im Jahre 1837 wurde mit dem Bau begonnen, die Einweihung als Rathaus erfolgte 1839. In den letzten Kriegsjahren des 2. Weltkrieges wurde es wie viele andere Gebäude in Reichenbach durch Bombentreffer beschädigt. Seit Januar 1955 diente es als Verwaltungsgebäude für den Rat des Kreises Reichenbach. Nach der Wende bis zum Jahr 1993 waren verschiedene Bereiche des Landratsamtes untergebracht. Von 1998 bis zum Jahr 2001 erfolgte eine umfassende Sanierung, die das Gebäude wieder im alten Glanz erstrahlen lässt.

Alte Stadtapotheke
Die „Alte Stadtapotheke“ wurde 1802 eröffnet. Im Jahre 1808 erhielt sie das königlich-sächsische Privileg und somit die Monopolstellung in Reichenbach. Vom Rat der Stadt Reichenbach wurde ihr 1892 das Recht verliehen, den Namen „Alte Stadtapotheke“ und auf den Geschäftspapieren das Stadtwappen zu führen.

Sparkassengebäude
Der frühere Gasthof mit Hotel „Zum Goldenen Lamm“ wurde nach dem Stadtbrand von 1833 erbaut. Im Jahre 1919 erfolgte der Umbau des großen Saales zu einem Lichtspieltheater mit mehr als 500 Plätzen – im Volksmund LaLi (Lamm-Lichtspiele) genannt. Seit 1922 war die Filiale der Plauener Bank AG im Erdgeschoss angesie-delt. 1945 wurde das Gebäude ebenfalls durch Bombeneinschläge beschädigt und der Lichtspielsaal zerstört. Ab 1954 war es Sitz der Kreissparkasse Reichenbach. Im Jahr 1992 erfolgte der Abriss des gesamten Gebäudes. Die Eröffnung der neu er-bauten Sparkasse fand im Jahr 1995 statt.

Schenkerhaus
Der Hirsch als Hauszeichen des Schenkerhauses erinnert an Franz Louis Schenker, der aus Hirschmühle bei Greiz stammte und 1886 eine „Kolonialwaren-, Tabak-, Cigarrenhandlung“ in Reichenbach gründete.

Trinitatiskirche
Die Trinitatiskirche wurde 1621 als Gottesackerkapelle errichtet. In den Jahren 1632, 1720, 1773 und 1945 gab es Zerstörungen durch Brände und Kriege zu beklagen. Seit dem Jahr 1686 werden Gottesdienste abgehalten. Die Trinitatiskirche ist eine der wenigen neobarock ausgemalten Kirchen in Sachsen. Im Inneren befindet sich eine Eule-Orgel.

Neuberinhaus
Das 1898 als „Kaiserhof“ erbaute Konzert- und Ballhaus trägt seit 1949 den Namen der größten Tochter der Stadt – Friederike Caroline Neuber. Im Foyer steht eine Büste der in Reichenbach geborenen Schauspielering und Reformatorin des deutschen Theaters. Das Neuberinhaus bietet für die verschiedensten kulturellen Veranstaltungen optimale Bedingungen.

Neuberin-Museum
Hier erblickte 1697 Friederike Caroline Neuber, geb. Weißenborn, das Licht der Welt. Eine ständige Ausstellung über das Leben und Werk der Neuberin sowie zur Theater- und Stadtgeschichte werden im Museum gezeigt.

Stadtkirche St. Petri und Pauli
Da die Kirche außerhalb der Stadtmauer lag, geht man davon aus, dass sie noch vor dem Jahre 1212 erbaut wurde. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1225. Das Kircheninnere zeigt einen schlichten Barockstil. Die im Jahr 1725 eingebaute Silbermann-Orgel konnte leider nicht im Originalzustand erhalten werden. In den Jahren 1971/72 entstand eine neu Orgel durch die Firma Jehmlich aus Dresen unter der Wiederverwendung der Silbermann-Pedelregister und der Holzteile der Prospektfront.